
08.11.26 –
Nachdem die Oktobersitzung der Gemeindevertretung noch recht konstruktiv verlaufen war, waren die Ergebnisse der jüngsten Sitzung ernüchternd. „Normal“ war dabei noch die Ablehnung unseres Antrags für eine Kippenkampagne, mit der wir die Sauberkeit Schönecks verbessern wollten. Man kann Erfolgschancen und Aufwand sicherlich unterschiedlich bewerten. Als nicht „normal“ empfanden wir die kategorische Ablehnung des Vorschlags, auf einem gemeindeeigenen Mietshaus PV-Anlagen zu installieren und die Mietenden an dem günstigen PV-Strom teilhaben zu lassen. Noch ok ist dabei das Äußern von Bedenken, wenn man mit dem Sachverhalt nicht vertraut ist. Als nicht „normal“ empfinden wir jedoch, dass von CDU, FWG und FDP die Beratung im Ausschuss verweigert wurde, wo man sich ein gut funktionierendes, privatwirtschaftliches Projekt aus Büdesheim hätte anschauen können, um die Stichhaltigkeit der Bedenken zu hinterfragen. So aber lässt die Gemeindepolitik die Chance aus, verfügbares Kapital gewinnbringend anzulegen, die Nebenkosten für Mietparteien zu senken (Stichwort „Bezahlbarkeit“) und etwas für den Klimaschutz zu tun.
Detailinformationen:
Kategorie
Bericht aus der Gemeindevertretung | Sauberhaftes Schöneck | Sonnenstrom
Einen signifikanten Teil der Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen wollen wir verwenden, um in Schöneck bezahlbaren, klimagerechten Wohnraum zu schaffen. Gemeinsam mit SPD und WAS haben wir dazu einen Antrag in die Gemeindevertretung eingebracht. Zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung "bezahlbare Mietwohnungen" laden wir am Dienstag, den 10. November um 19:30 Uhr ins evangelische Gemeindehaus in der Bleichstraße 14 ein.
Mehr Infos: https://gruene-schoeneck.de/startseite/news-detail/bezahlbare-mietwohnungen-fuer-schoeneck
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