150 Wörter: Unsere Sicht auf die Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

Unsere Demokratie steht unter Druck. Nicht alle Menschen fühlen sich noch ausreichend informiert und von der Politik mitgenommen. Populisten schüren zudem bewusst Misstrauen.

Es war daher sicherlich am falschen Ende gespart, als wir im Jahr 2009 gemeinsam mit der SPD in prekärer Haushaltslage die Einstellung des Informationsblattes „Schönecker Parlament“ beschlossen. Der Verlust schien sich in Grenzen zu halten, da die veröffentlichten Beschlusstexte häufig technokratisch anmuten und kaum verständlich sind. Doch Fehler können korrigiert werden: Auf Antrag der WAS werden die Niederschriften nun unter dem Namen „Schöneck aktuell“ wieder verteilt.

Doch der Mangel schwerer Lesbarkeit besteht unverändert. Wir hatten daher vorgeschlagen, dass jede Fraktion mit 150 Worten pro Ausgabe ihre Sicht der Dinge darlegt, damit Leser*innen die Beschlüsse und unterschiedlichen Positionen besser einordnen können. Damit standen wir leider allein (!), der Antrag wurde abgelehnt. Schade, eine verpasste Chance zur Werbung für unsere lebhafte Demokratie in Schöneck – nicht für einzelne Parteien.

Dr. Barbara Neuer-Markmann

Zu unserem Antrag vom 05.03.2018, der acht Monate später im Ausschuss behandelt wurde hier …