Haushalt 2017: Nein, kein Aufbruch in die E-Mobilität ...

Die Haushaltsrede unserer Fraktionsvorsitzenden Dr. Barbara Neuer-Markmann finden Sie hier ..., unsere Presse-Mitteilung hier ... und wie unsere Anträge im Einzelnen beschieden wurden nachfolgend.

Abgelehnt wurde unser Antrag, in Schöneck Ladevorrichtungen für Elektro-Fahrzeuge einzurichten. Ein Elektro-Transporter für den Bauhof ist dagegen noch im Rennen, der Antrag wurde mit einem Sperrvermerk versehen. Von unserem Antrag zur Bebauung des Nahkaufareals blieb nur die Photovoltaik-Anlage übrig: Das Gebäude wird weder im Passivhaus-Standard ausgeführt, noch erhält es eine Ladevorrichtung für E-Mobile.

Zur Verbesserung der Lebensqualität in Schöneck erhielten wir Zustimmung dafür, die Feld- und Spazierwege besser in Stand zu setzen und Patenschaften für die innerörtlichen Pflanzinseln zu honorieren. Auch folgte die Gemeindevertretung unserem Antrag, dass teure neue Ortseingangstafeln nicht von Priorität für die Lebensqualität sind. Zur Steigerung der Verwaltungseffizienz will mit uns die Mehrheit den Weg zu einer Zusammenlegung der Bauhöfe mit Nidderau und Niederdorfelden offenhalten und stellt die für die Anbahnung notwendigen Mittel im Haushalt bereit.

Vor allem ein Schatten liegt aber noch über dem Haushalt. Denn CDU/SPD sind der Meinung, dass das Geld unserer Bürger gut angelegt ist, wenn für hunderttausend Euro eine Furt durch die Nidder errichtet wird, um zwei Landwirten Umwege zu ersparen. Doch sowohl unser Streichvorschlag als auch ein ähnlich lautender der FWG wurden abgelehnt.

Zustimmung fand erfreulicherweise unser Antrag, die Expansionsmöglichkeiten der Feuerwehr Kilianstädten zu erhalten.