Licht und Schatten fiel in der Beratung des Haupt- und Finanzausschusses auf unsere Änderungsvorschläge für den Haushalt 2017.
Nach einem Misserfolg im Juli 2016 flackert auf dem Weg zur Verkehrswende in Schöneck nun Licht auf, denn Anklang fanden unsere Anträge, in Schöneck Ladevorrichtungen für Elektro-Fahrzeuge einzurichten und einen Elektro-Transporter für den Bauhof anzuschaffen. Zur Verbesserung der Lebensqualität in Schöneck erhielten wir Zustimmung dafür, die Feld- und Spazierwege besser in Stand zu setzen und Patenschaften für die innerörtlichen Pflanzinseln zu honorieren. Auch folgte der Ausschuss unserem Antrag, dass teure neue Ortseingangstafeln nicht von Priorität für die Lebensqualität sind. Zur Steigerung der Verwaltungseffizienz will mit uns die Mehrheit den Weg zu einer Zusammenlegung der Bauhöfe mit Nidderau und Niederdorfelden offenhalten und die für die Anbahnung notwendigen Mittel im Haushalt bereitstellen. Noch ist das aber nichts entschieden. Denn unsere Anträge wurden zum Teil mit Sperrvermerken versehen und das letzte Wort hat die Gemeindevertretung am 9. Februar.
Vor allem ein Schatten liegt aber noch über dem Haushalt. Denn der überwiegende Teil der Ausschuss-Mitglieder meint tatsächlich, dass das Geld unserer Bürger gut angelegt ist, wenn für hunderttausend Euro eine Furt durch die Nidder errichtet wird, um zwei Landwirten Umwege zu ersparen. Wir haben eine andere Vorstellung von Allgemeinwohl! Doch sowohl unser Streichvorschlag als auch ein ähnlich lautender der FWG wurden abgelehnt.
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